BULLSOUND #HALBZEIT

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Kurz bevor wir in die voll gepackte Release- und Tour-Saison im Herbst/Winter starten, blicken wir mit der bullsound Halbzeit zurück auf die bisher aufsehenerregendsten Releases des Jahres.

Kurioserweise lassen sich alle Alben in dieser Auswahl irgendwie einer Art Befreiungsschlag vom bisherigen Werdegang oder Stil der jeweiligen Bands bezeichnen. Being As An Ocean haben sich von ihrem Label getrennt und sind jetzt independent unterwegs. Callejon starten mit FANDIGO einen Befreiungsschlag aus dem Metalcore Einerlei mit einer poppigen und vor allem mutigen Scheibe. Neck Deep werden mit THE PEACE AND THE PANIC ebenfalls poppiger und kehren dem klassichen Pop-Punk etwas mehr den Rücken zu.

Being As An Ocean – Waiting for Morning To Come

Being As An Ocean - Waiting for Morning To Come

Wie ein Phönix aus der Asche steigen Being As An Ocean rundum erneuert und neuen Mutes auf, um in Windeseile den Metal Olymp 2017 zu erklimmen. Die Kalifornier zeigen sich auf der neuen Platte unheimlich atmosphärisch, einprägsam und geerdet. Der frische Wind der Unabhängigkeit tut der Band und den Fans hörbar gut.

Lieblingstrack: Dissolve

Neck Deep – The Peace And The Panic

Neck Deep - The Peace And The Panic

Die vorab releasten Tracks Happy Judgment Day und Motion Sickness haben mir gut gefallen und ich das Artwork ließ auf ein politkritisches Album im Green Day Stil hoffen. Die Hülle ist Punk, aber der Kern dieses Albums ist so dermaßen poppig (Pop ist gut, nicht falsch verstehen!) und stellenweise generisch, dass Neck Deep mir mit diesem Album keinen hörenswerten Gefallen getan haben. Der einzige Lichtblick für Fans härterer Gangarten ist Don’t Wait mit Sam Carter von den Architects.

Lieblingstrack: Don’t Wait

Callejon – Fandigo

Callejon - Fandigo

Melodik kennt man von Callejon und BastBasti haute schon auf vergangenen Alben Töne raus, die an Perfektion kaum zu übertreffen sind. Dennoch sticht Fandigo aus der bisherigen Albenhistorie heraus: Reflektiert, erwachsen, verletzlich, selbstbewusst. In modernem Gewand werden hier Metal und Pop fusioniert. Meines Erachtens ist das hier wesentlich besser gelungen, als bei Bring Me The Horizon und That’s The Spirit – just sayin‘!

Lieblingstrack: Hölle Stufe 4

NECK DEEP TEASERN THE PEACE AND THE PANIC AN

Neck Deep 2017

Die walisische Pop-Punk Band Neck Deep hat ihr drittes Studioalbum THE PEACE AND THE PANIC mit Releasedate zum 18.08 angekündigt. Das 11 Songs starke neue Album wurde von niemand geringerem als Mike Green produziert, der bereits Platten von Pierce The Veil oder auch Paramore den gewissen Feinschliff verpasst hat. Ein Highlight stellt der Track „Don’t Wait“ dar, auf dem wir uns über Gastvocals von Architects Frontmann Sam Carter freuen dürfen. Drummer Dani Washington verrät jetzt schon mal einige Details zum neuen Album. Und um uns die Wartezeit bis zum Erscheinungsdatum etwas zu versüßen, haben die Jungs jetzt zwei neue Singles inklusive Videos rausgehauen!

Neck Deep – Happy Judgement Day

Neck Deep – Where Do We Go When We Go

Mein erster Eindruck beider Tracks ist mehr als positiv. Neck Deep schaffen es jugendliche Frische mit einer gehörigen Prise Realismus zu verbinden. Die Visuals in „Happy Judgement Day“ erinnern an die guten alten Zeiten von Green Day, und lassen darauf hoffen, dass THE PEACE AND THE PANIC ebenso humorvoll wie gesellschaftskritisch ausfällt.

Neck Deep – The Peace And The Panic

Neck Deep - The Peace And The Panic

  1. Motion Sickness
  2. Happy Judgement Day
  3. In Bloom
  4. 19 Seventy Sumthin’
  5. Parachute
  6. Don’t Wait (ft. Sam Carter)
  7. Heavy Lies
  8. Critical Mistake
  9. The Grand Delusion
  10. Wish You Were Here
  11. Where Do We Go When We Go

NEUE TRACKS & VIDEOS VON BMTH, ASKING ALEXANDRIA, DEFTONES & NECK DEEP

bullsound - neue Musik

In den letzten Tagen sind einige Tracks, Videos und Remixe diverser Bands rausgekommen – hier gibt’s alles auf einen Schlag! 👊

Bring Me The Horizon melden sich nach dem riesigen Erfolg von THAT’S THE SPIRIT mit einem brutalen Video zum Track „Follow You“ zurück. Asking Alexandria verkürzen mit der neuen Single „Here I Am“ die Wartezeit auf das kommende Album THE BLACK. Mit „Doomed User“ geben die Deftones einen Vorgeschmack auf das neu angekündigte Album GORE. Und die Pop-Punk Durchstarter von Neck Deep sind direkt mehrfach vertreten… Neben einem brandneuen Video zu „Serpents“, konnte die Band nämlich auch noch zwei Remixe von Blink-182 Legende Mark Hoppus ergattern. 2016 lässt musiktechnisch bis dato wirklich keine Wünsche offen!

Eins schon mal vorweg: Sucht euch am besten einen Proxy-Server um einige Videos abzurufen… die GEMA Sperre lässt grüßen!

Bring Me The Horizon – Follow You

 

Asking Alexandria – Here I Am (THE BLACK VÖ: 25.03.)

 

Deftones – Doomed User (GORE VÖ: 08.04.)

 

Neck Deep – Serpents

 

Neck Deep – Can’t Kick Up The Roots & Serpents (Mark Hoppus Remix)

 

TOP 5 – DIE BESTEN METAL-ALBEN DES JAHRES 2015

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Das Jahr 2015 ist nun schon fast vorbei und bullsound ist seit etwas mehr als einem Jahr im deutschsprachigen Musik-Kosmos am Start. Rückblickend war das Jahr voller spannender Ereignisse… ich wurde unter anderem zum Impericon Festival nach Oberhausen eingeladen und habe ein Interview mit der talentierten Christina von Fuchsteufelswild geführt. Doch 2015 war vor allem ein verdammt gutes Musikjahr! Deshalb sind hier kurz und schmerzlos, meine Top 5 Alben des Jahres:

Deez Nuts – WORD IS BOND
Genre: Hardcore

Deez Nuts - Word Is Bond


Lamb of God – VII: STURM & DRANG
Genre: Groove Metal

Lamb Of God - VII: Sturm & Drang


Veil of Maya – MATRIARCH
Genre: Deathcore

Veil Of Maya - Matriarch


Northlane – NODE
Genre: Metalcore

Northlane - Node


Neck Deep – LIFE’S NOT OUT TO GET YOU
Genre: Pop Punk

Neck Deep - Life's Not Out To Get You


Was sind eure Lieblingsalben aus 2015? Kommentiert diesen Post mit euren Top 5 Alben!

Guten Rutsch und feiert nicht zu hart! 😈

NECK DEEP MISCHEN DEN POP-PUNK AUF… LIFE’S NOT OUT TO GET YOU!

„Neck

Erst vor Kurzem bin ich dank der „Pop Punk Powerhouse“ Spotify Playlist wieder auf Pop-Punk gestoßen, nachdem ich das Genre seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gehört hab. Okay, ich gebe zu, dass ich früher auf Simple Plan und Good Charlotte stand, aber die Begeisterung für diese Bands ist einfach nicht geblieben und somit war das Genre für mich erledigt. Zurzeit höre ich wieder etwas Pop-Punk, da kommt das neue Album von Neck Deep gerade richtig!

Pop-Punk Pureness… LIFE’S NOT OUT TO GET YOU, das zweite Studioalbum der walisischen Band, schlägt ein wie eine Bombe! Kein Wunder, dass die Band bei den letztjährigen Kerrang! Awards als beste Newcomer 2014 ausgezeichnet wurde. Beim Opener „Citizens Of Earth“ schimmert die Hardcore Vergangenheit durch und begeistert mit The Offspring Vibes  – bitte mehr davon! „Can’t Kick Up The Roots“ ist mit einer Sing-A-Long Hook versehen und erinnert textlich bittersüß an die Jugend der Band.

Neck Deep - Life's Not Out To Get You

Mit „Gold Steps“ ist der fünfköpfigen Band ein wirkliches Meisterwerk gelungen, der Titeltrack des Albums ist ein ziemlicher Ohrwurm mit toller Message: „Life’s not out to get you!“, was so viel bedeutet wie, das Leben ist nicht da, um dich fertig zu machen!

„You say life has lost it’s meaning, and that’s true if you believe it. But someday you will stand above your demons, you’re not beneath this“.

Neck Deep – Gold Steps

Neck Deep mischen mit LIFE’S NOT OUT TO GET YOU den Pop-Punk auf und verpassen ihm eigenen Nuancen – ihre Hardcore-Vergangenheit spielt dabei auch eine große Rolle. In einem Interview mit dem jmc Magazin stehen Frontmann Ben und Gitarrist Matt Rede und Antwort und gehen auf ihre 6-monatige Bühnen-Abstinenz sowie auf das ganze Thema des Pop-Punk Revivals ein. Ich bin mir jedenfalls sicher, dass Neck Deep mit ihrem neuen Album Einiges zum modernen Pop-Punk beitragen. Wer auf Bands wie All Time Low, Motion City Soundtack oder Something Corporate steht, wird dieses Album lieben, wenn er mit der einen oder anderen fein dosierten Prise Hardcore leben kann.

Und falls ihr ebenfalls eure Liebe zum Pop-Punk wieder entflammen wollt, zieht euch die „Pop Punk Powerhouse“ Playlist hier rein: