WIE LOCK & KEY DEN MODERNEN HARDCORE RETTEN

Lock & Key - PEACELESS

Mit dem Begriff Hardcore verbinden die meisten Leute, zumindest im Metal & Alternative Bereich, Bands wie Terror oder auch Madball, die seit den späten 90ern quasi als Begründer der Szene gelten. Für mich war diese Art von Hardcore aber immer eher uninteressant. Als sich Hatebreed 2002 mit PERSEVERANCE und dann 2003 mit THE RISE OF BRUTALITY vor allem im Bereich des Metallic Hardcore etablierten, war es um mich geschehen – plötzlich war Hardcore genau mein Ding! Bezogen auf die aktuelle Zeit, kann ich mir vor allem für Bands wie Stray From The Path oder Deez Nuts begeistern, aber so wirklich frischen Wind gab es in dem Genre bisher nicht… bis jetzt!

Zurzeit mischen nämlich die Jungs von Lock & Key den modernen Hardcore mit ihrem Debut-Album PEACELESS mächtig auf! PEACELESS hat alles was man sich von einer guten Hardcore Scheibe erhofft: Die richtige Portion an Brutalität, wütenden Shouts, Sing-Alongs und krachenden Breakdowns! Die britische Band hat definitiv ein Händchen für cleveres Songwriting, wie mein persönlicher Geheimtipp „Burnt Out“ zeigt. Der Track hat ein fettes melodisches Riff im Refrain, einen einfühlsamen Text, animiert aber gleichzeitig ordentlich zum Moshen! Ein weiterer Favorit ist „No Acceptance“, das den Hörer mit Hatebreed-Vibes und einem legendären Breakdown einfach nur umhaut. Unerwartet für ein Hardcore-Album, aber nicht unpassend, kommen beim Track „No Justice“ mit Sean Midson (Create To Inspire) sogar Clear Vocals zum Einsatz.

Wenn ihr Hardcore liebt und auf der Suche nach einer neuen aggressiven Lieblingsscheibe seid, kann ich euch PEACELESS nur empfehlen! Tiefgründig und auf die Fresse 👊🏽💜

 

Lock & Key – PEACELESS

Lock & Key - PEACELESS

  1. Hostile
  2. Burning Bridges
  3. The Legacy
  4. Unclear State of Mind
  5. Burnt Out
  6. Never Ender
  7. No Justice (feat. Sean Midson)
  8. No Acceptance
  9. Turn Your Back on Me
  10. Vultures
  11. Dead Prayers

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