CROSS-OVER PIONIERE SKINDRED MELDEN SICH MIT VOLUME ZURÜCK

Cross-Over ist eins dieser Unwörter, bei dem manche Leute die Nase rümpfen und andere wiederum umso mehr interessiert sind – klar, es polarisiert! Dem Mix aus Hip Hop und Metal wie Linkin Park ihn lange Zeit gemacht haben, habe ich spätestens in meinen Teenie Jahren abgeschworen. Dank Skindred kann ich mich inzwischen aber wieder für Cross-Over begeistern, weil die Mischung aus Reggae und Metal für meine Ohren einfach verdammt gut klingt. VOLUME heißt das brandneue Album der Waliser und ich habe reingehört:

Der Opener „Under Attack“ erinnert mich zu Beginn irgendwie an den Soundtrack eines James Bond Films und besticht mit einer mitreißenden Lead-Gitarre. Gitarrist Mikey hat’s einfach drauf! Auf den groovigen Opener folgt der Titeltrack „Volume“, der abgesehen vom obligatorischem Headbangen auch zum bootyshaken einlädt. Zieht euch beide Songs auf YouTube rein:

Alle Tracks des Albums bauen auf dem selben Prinzip auf: Mitsing-Refrains gepaart mit harten Ragga Vocals garniert mit einigen Scratches und natürlich fetten Gitarren… voilá ist der Skindred Sound fertig gemixt! Böse Zungen würden dies als negativ bewerten, aber ganz ehrlich, bei welchen Bands klingen Alben nicht wie aus einem Guss? Man weiß beim Durchhören von VOLUME ganz klar was man zu erwarten hat und alle Lieder bewegen sich ungefähr im selben Spektrum – diese Tatsache stört mich überhaupt nicht.

Meine bisherigen Favoriten des Albums sind „Shut Ya Mouth“ und „No Justice“. Während „Shut Ya Mouth“ eine etwas aggressivere aber trotzdem starke Regga-Schiene fährt, ist „No Justice“ punkiger und etwas mehr auf die Fresse. Skindred schaffen es mit VOLUME viele unterschiedliche Vibes zu versprühen und kriegen eine Sache (un)bewusster Weise perfekt hin: Musik aus aller Welt zu vereinen!

Die Jungs sind derzeit übrigens auf Europa-Tour, seht euch die Tourdaten hier an!

Mein Fazit: Das Album ist in Zeiten von übertriebener Genrefizierung einfach nur erfrischend – für den einen ist es Cross-Over, für den anderen Rock. Ganz egal, was es ist, das Album ist cool, denn wie so häufig gibt es nicht einfach nur schwarz oder weiß… SKINDRED INNA DI PLACE!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s