5 GRÜNDE WARUM DIE AKTUELLEN MUSIKVIDEOS VON SLIPKNOT DIE BESTEN SIND

Slipknot 2015

Die Veröffentlichung von .:5 THE GRAY CHAPTER war für Slipknot ein Weg in eine neue Richtung. Die Zukunft der Band war ungewiss, nachdem Paul Gray (#2) verstorben und Joey Jordison (#1) aufgrund von Streitigkeiten und Unstimmigkeiten die Band verlassen hatte. Mit zwei neuen Mitgliedern und neuem Antrieb legte die Band aus Iowa mit .:5 THE GRAY CHAPTER ein Wahnsinns-Comeback hin. Mir persönlich sind dabei die neuen Musikvideos immer ins Auge gestochen, die genial inszeniert und sehr artistisch umgesetzt sind.

Bei allen neuen Musikvideos von Slipknot war Gründungsmitglied und Band-Ältester Shawn „Clown“ Crahan (#6) der leitende Regisseur. Er hat schon in der Vergangenheit bei der Slipknot DVD (sic)nesses in 2010 und dem Musikvideo zu A-M-E-R-I-C-A von Motionless in White in 2013 Regie geführt. Und um seinen kreativen Einfluss noch weiter zu verdeutlichen: Clown war anfangs als erster mit einer Maske zu sehen und hat den Begriff Maggots als Namen der Slipknot-Fans erfunden. Dieser Mann lebt, atmet und scheißt Slipknot!

5 Gründe, warum die aktuellen Musikvideos von Slipknot die Besten sind:

Grund Nr.1: Der Regisseur
Dieser Punkt sollte eigentlich klar sein: Wer könnte eine Band wie Slipknot in Musikvideos visuell besser in Szene setzen als der Mann, der seit Beginn dabei ist und für die meisten künstlerischen Aspekte verantwortlich ist? Clown, die #6 von Slipknot, ist der kreative Kopf der Band und hat die Slipknot Artworks auch immer maßgeblich beeinflusst.

Grund Nr. 2: Junge Frauen
Neben okkulter Thematik, unheimlichen Szenen und expliziter Gewalt sind in einem Großteil der neuen Slipknot Videos immer junge Frauen als Protagonistinnen zu sehen. Die Videos wirken so einerseits sehr feminin, durch die dargestellten Szenen aber auch brutal und makaber. Alle Videos bekommen so einen interessanten Twist!

Grund Nr. 3: Die Schnitte
Durch aufregende Schnitte oder auch den Einsatz von Vogelperspektive sind die neuen Videos von Slipknot nicht nur abwechslungsreich, sondern zeigen auch, dass Musikvideos weit über reine Bandperformances hinaus gehen können. Die Videos erzählen eine Geschichte und setzen einen neuen Maßstab in Punkto Musikvideos.

Grund Nr. 4: Darstellung von Natur
Clown sitzt im Video zu „Killpop“ in einem Blumenbett, in „XIX“ schlendern zwei junge Frauen durch einen Wald und waschen sich neben einem brennendem Sarg in einem See, bunte Blumen liegen in „The Negative One“ neben Kadavern und Werkzeugen auf einem Operationstisch. Noch nie war Natur so Metal!

Grund Nr. 5: Die Zahl #2
Die Zahl #2 taucht in Form von Darstellern in allen Videos immer wieder auf: Zwei Frauen, jeweils mit schwarzer und weißer Farbe bemalt, im Video zu „The Negative One“, zwei in rote Roben gehüllte Geister im „The Devil In I“ Video, zwei Frauen in Lack-Outfits in „Killpop“ und zwei nackte Frauen in Mänteln bei einer Sarg-Verbrennung im Video zu „XIX“ – überall taucht die Zahl #2 auf. Dieses übergreifende Konzept scheint ein versteckter Tribut an den verstorbenen Paul Gray zu sein, der bei Slipknot die #2 hatte.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die neuen Musikvideos von Slipknot sind ziemlich sehenswert. Dank Roadrunner Records könnt ihr euch alle Videos ohne lästige YouTube Sperre reinziehen:

Slipknot – The Negative One

Slipknot – The Devil In I

Slipknot – Killpop

Slipknot – XIX

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