REVIEW: SENSES FAIL – PULL THE THORNS FROM YOUR HEART

Senses Fail

Das Post-Hardcore Quintett Senses Fail liefert mit PULL THE THORNS FROM YOUR HEART einen wilden und krachenden aber auch filigranen und gefühlvollen Nachfolger für das 2012 erschienene RENACER ab. Während die alten Senses Fail Alben stark vom Emo-Sound geprägt waren, treffen auf dem neuen Album Pop-Punk Hymnen auf harte Riffs und stellen somit die neu erfundenen Markenzeichen der Band in den Vordergrund.

Während ich dieses Review schreibe, ereignet sich ein stürmisches Sommer-Gewitter, und genau so könnte man die neue Scheibe von Senses Fail beschreiben. Ein majestätisches Soundgewitter, das mit dermaßen unterschiedlichen Emotionen auf den Hörer einprallt, dass PULL THE THORNS FROM YOUR HEART einer Achterbahnfahrt gleicht! Ein Überthema lässt sich trotzdem für fast alle Songs des Albums finden: Liebe!

Senses Fail - Pull The Thorns From Your Heart

Der Opener „The Three Marks Of Existence“ schreit gerade zu nach Hardcore und geht in unter zwei Minuten direkt in den Gehörgang. „Wounds“ ist einer der ruhigeren Tracks auf dem Album, dafür aber nicht weniger bedeutsam. Sänger Buddy stellt hier seine eigene Unsicherheit und Zerbrechlichkeit in den Vordergrund und gibt jedem Senses Fail Weggefährten einen Rat „Be the change you seek!“

Harte Schale, weicher Kern – die Beschreibung passt sowohl auf das gesamte Album, als auch auf „The Courage Of An Open Heart“. Der Track stampft in feinster Hardcore-Manier los und offenbart textlich aber eine sehr sensible Message. Der Titeltrack „Pull The Thorns From Your Heart“ thematisiert geschickt und ehrlich die Sexualität von Leadsänger Buddy Nielsen, der viele Jahre lang innere Kämpfe austrug, um zu erkennen, dass seine Sexualität liquide ist. Was das genau bedeutet und wie Buddy zu dieser Erkenntnis gelangt ist, könnt ihr in der 52. Ausgabe der FUZE nachlesen!

Lust selber reinzuhören? Dann holt euch die neue Scheibe von Senses Fail auf ImpericonImpericon – euer Online Shop für Merchandise von All Time Low bis Slipknot!

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